
Frank-Immo Zichner, Piano
Frank Reinecke, Violine
Stefan Fehlandt, Viola
Stephan Forck, Violoncello
Das Aperto Piano Quartett wurde im Jahr 2000 vom Pianisten Frank-Immo Zichner gegründet. Seine Leidenschaft für die Kammermusik hat ihn neben seiner solistischen Karriere immer wieder mit bedeutenden Kammermusikern zusammengeführt und ihn in seinem Wunsch, ein eigenes Ensemble zu gründen, bestärkt. In den Jahren seines Bestehens ist das Aperto Piano Quartett zu einem Ensemble gereift, das sich durch "kultivierte Klanglichkeit und sensibles Zusammenspiel" (Joachim Wormsbächer, FAZ) auszeichnet.
Zum Repertoire des Aperto Piano Quartetts gehören heute nicht nur die großen klassischen und romantischen Klavierquartette. Werke vergessener Komponisten, wie die Kammermusik von Hans Gál oder Konstanty Regamey, wurden vom APQ aufgeführt und produziert. Das Ensemble hat sich immer wieder für die Erweiterung des Klavierquartett-Repertoires eingesetzt. Dem APQ gewidmete Klavierquartette wurde u.a. von Elena Mendoza, Krzysztof Meyer und Christian Jost komponiert.
Zahlreiche CDs dokumentieren das musikalische Schaffen des Ensembles. Einige von ihnen wurden für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert.
Das Aperto Piano Quartett spielte in verschiedenen europäischen Ländern und bei internationalen Festivals, wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival.
www.aperto-piano-quartett.de
Frank-Immo Zichner
Frank-Immo Zichner ist ein Pianist mit einem außerordentlich breiten Repertoire. Viele seiner Konzertprogramme enthalten Werke oft zu Unrecht vergessener Komponisten. Für einige seiner zahlreichen CD-Einspielungen wurde Frank-Immo Zichner mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik, dem Supersonic Award und dem Diapason Découverte ausgezeichnet.
Frank-Immo Zichner studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin in der Meisterklasse von Prof. Dieter Zechlin. Konzerte führten ihn als Pianist und Kammermusiker in über 40 Länder Europas, Südostasiens, Mittel- und Südamerikas, nach Japan und zu Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival, den Berliner Festwochen, der Biennale Berlin, dem Bad Kissinger Musiksommer, dem Moskauer Herbst, dem Sligo Festival/Irland und dem Westfalen Classics Festival. Als Solist musizierte er u.a. mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (DSO), dem Konzerthausorchester, dem Rundfunk-Sinfonie Orchester Berlin (RSB), der Staatskapelle Schwerin, unter der Leitung von Marek Janowski, Michail Jurowski und Michael Sanderling.
Frank-Immo Zichner unterrichtet an der Universität der Künste Berlin und gründete dort das Kammermusikzentrum. Als Mitglied des Trio Libermé nahm Frank-Immo Zichner 2022 die Klaviertrios von Beethoven auf.
Frank Reinecke
Frank Reinecke studierte bei Eberhard Feltz an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und beim LaSalle Quartett am College Conservatory in Cincinnai, USA. Er ist Mitglied des Vogler Quartetts, mit dem er seit 1985 in unveränderter Besetzung auftritt. Neben seiner weltweiten Konzerttätigkeit und CD-Einspielungen mit dem Quartett spielt er in anderen Kammermusikensembles bei Festivals und Konzerten, unter anderem mit Carolin und Jörg Widmann, Tatjana Masurenko, Finghin Collins, Andra Darzins, Gerald Fauth, Mie Miki und Jascha Nemtsov.
Frank Reinecke unterrichtet bei Meisterkursen für Kammermusik, unter anderem beim Kammermusikcampus der Jeunesses Musicales auf Schloss Weikersheim, der Schubertiade in Schwarzenberg und bei MISQA Montreal. Von 2007 bis 2012 war er Professor für Kammermusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Im Dezember 2012 wurde er zum Professor für Streicherkammermusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Leipzig ernannt. Seit 2005 ist er Künstlerischer Leiter des Kammermusikfestivals „Musicin Drumcliffe“ im irischen Sligo und verantwortet das Programm des jährlich stattfindenden Kammermusikfestivals in Homburg an der Saar, das unter Beteiligung des Vogler Quartetts stattfindet.
Stefan Fehlandt
Stefan Fehlandt erhielt seine musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik „HannsEisler“ Berlin. Er ist Gründungsmitglied im international hochgeschätzten Vogler Quartett.
Über das Quartett hinaus spielte Stefan Fehlandt als gefragter Kammermusiker und Solist mit Partnern wie Boris Pergamenschikow, David Geringas, Daniel Müller-Schott, Isabelle Faust, ChristianTetzlaff, Antje Weithaas, Lars Vogt, dem Trio Wanderer und der Sängerin Ruth Ziesak. Seine Vielseitigkeit zeigt sich auch bei der Mitwirkung an Projekten der „Akademie für Alte Musik Berlin“.
Er ist Gast bei renommierten deutschen und internationalen Festivals wie den Dresdner Musikfestspielen und Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, den Salzburger Festspielen, dem Festival „Spannungen“(Heimbach), in Hitzacker, Moritzburg, Delft und Risör.
Seit2007 unterrichtet Stefan Fehlandt als Professor für Kammermusik und Viola an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.Daneben ist er häufig Juror bei Wettbewerben und Stiftungen und gibt Meisterkurse und Workshops.
Stephan Forck
Stephan Forck wurde 1965 in Brandenburg/Havel geboren. Im Alter von 4 Jahren erster musikalischer Unterricht bei der Mutter. Von 1977-1982 Schüler der Spezialschule für Musik Berlin. Seit 1979 Cellounterricht bei Prof. Josef Schwab. Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.
1985 Gründung des Vogler Quartetts. Studium bei Prof. Eberhardt Feltz. 1986 1. Preis beim Internationalen Quartettwettbewerb in Evian. Seither weltweit mehr als 2000 Konzerte in den großen Konzertsälen. Zahlreiche CDProduktionen bei RCA, Nimbus, Hänssler, Sony, CPO.
1989 Studium beim LaSalle-Quartett in Cincinnati. 1995 Privatstudium bei Bernard Greenhouse in den USA. Seit 1999 Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Von 2007–2012 Gastprofessur für Kammermusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart. Zahlreiche Meisterkurse in Europa, Amerika und Asien. Das Vogler Quartett feierte im Januar 2025 sein 40jähriges Jubiläum in unveränderter Besetzung.
Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791): Es-Dur KV 493
Theodor Kirchner (1823 - 1903): Klavierquartett c-Moll op. 84
- Pause -
Antonín Dvořák (1841 – 1904): Klavierquartett Es-Dur op. 87
Ausstellung der Saison:
Tom R.M., Photographie
Achim Niemann, Malerei und Plastik
Eintrittspreis 25 €
Foto: Bettina Straub