
Julia Herzog, Blockflöten
Ulrike Eschenburg, Violine
Christine Kessler, Cembalo
Hans-Jakob Eschenburg, Cello
Ein sommerliches Programm mit Musik von der Frührenaissance bis zur Gegenwart - auf verschiedenen Blockflöten, mit Violine, Violoncello und Cembalo.
Das Ensemble um die junge Blockflöten-Virtuosin Julia Herzog spielt Werke von Jacob van Eyck, Johann Sebastian Bach, Andrea Falconieri, Marco Uccellini, Georg Philipp Telemann u.a.
Lassen Sie sich überraschen von der Vielfalt der Farben der Kammermusik in dieser reizvollen Besetzung.
Julia Herzog
Die Berlinerin Julia Herzog studierte Blockflöte in Amsterdam bei Erik Bosgraaf, in Wien bei Carsten Eckert und befindet sich nun im Masterstudium Blockflöte bei Prof. Christoph Huntgeburth und Dr. art. Susanne Fröhlich an der Universität der Künste Berlin. Neben einer regen Konzerttätigkeit unterrichtet sie mit Freude an der Musikschule Béla Bartók Berlin.
Ulrike Eschenburg
erhielt ihren ersten Violinunterricht bei ihrem Vater Wolfgang Engel. Nachdem sie bei mehreren Jugendwettbewerben gewann, studierte sie bei Eberhard Feltz an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Während ihres Studiums nahm sie am Internationalen Bach-Wettbewerb teil. Nach einer Tätigkeit als Substitutin an der Staatskapelle Berlin wurde sie 1988 reguläres Mitglied dieses Orchesters bei den 1. Violinen. Über mehrere Jahre hatte sie kommissarisch die Position einer Stellvertretenden Konzertmeisterin inne. Ulrike Eschenburg war im Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach Stimmführerin der 2. Violinen und spielt in mehreren Kammermusikformationen.
Christine Kessler
begann ihre musikalische Laufbahn als Pianistin. Nach dem Konzertexamen bei Renate Schorler an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin spezialisierte sie sich auf das Cembalo an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden bei Raphael Alpermann und Ludger Remy. Ihre Konzerttätigkeit umfasst neben solistischen Auftritten das Continuo-Spiel in kammermusikalischen Ensembles und Orchestern. Vielfältige Erfahrungen sammelte sie auch auf dem Gebiet der Barockoper. Mit einigen Kammermusikensembles widmet sie sich ebenfalls speziell der Musik des 20. Jahrhunderts auf historischen Instrumenten.
Hans-Jakob Eschenburg
erhielt ersten Violoncellounterricht am Konservatorium Rostock. Nach dem Studium bei Josef Schwab an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin war er von 1984 bis 1988 Erster Solocellist des Rundfunk-Sinfonieorchesters Leipzig.
Mit dem renommierten Petersen-Quartett, dessen Gründungsmitglied er war und dem er bis zum Jahr 2000 angehörte, gewann er mehrere internationale Wettbewerbe (Prag, Evian, Florenz, München) und gastierte auf den großen Konzertpodien und bei zahlreichen Festivals in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Australien. Mehrere der zahlreichen CD-Aufnahmen des Petersen-Quartetts wurden mit internationalen Preisen ausgezeichnet.
Seit 1999 ist Hans-Jakob Eschenburg Erster Solocellist des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin. Die gleiche Position hatte er im Kammerorchester „Carl Philipp Emanuel Bach“ inne. Er tritt immer wieder als Solist und Kammermusiker in Erscheinung, u.a. als Mitglied verschiedener Kammermusikensembles wie dem Gideon-Klein-Trio.
Hans-Jakob Eschenburg lehrt im Rahmen einer Honorar-Professur an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Auch engagiert er sich als Mentor der Orchesterakademie des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin.
Ausstellung der Saison
Helmut Müller, Grafiken
Günther Hornig, Materialbilder
Paolo Demartin, gedrechselte Objekte aus Grünholz