
Edin Karamazov - Laute
Der Lauten-Hendrix, so wurde Edin Karamazov in den 2000ern bezeichnet. Denn der Musiker hat für das Spielen auf der Laute ganz neue Maßstäbe gesetzt. Dennoch ist er fast ein Phantom: Keine Website, kein Management, keine sozialen Medien. Edin Karamazov lebt inzwischen zurückgezogen in Kroatien am Meer, geht fischen und macht einfach das, worauf er Lust hat. (Sophie-Caroline Menges, SWR Kultur).
Edin Karamazov hat mit seinen mitreißend virtuosen Auftritten als Lautenist und Gitarrist in Europa und den USA die Aufmerksamkeit der Musikwelt auf sich gelenkt und beispiellosen Beifall bei Publikum und Musikkritik gefunden. Mit international führenden Ensembles und Künstlern der Alten Musik wie dem Hilliard Ensemble, Hesperion XX, der Blockflötistin Dorothee Oberlinger, dem Countertenor Andreas Scholl sowie dem Weltstar Sting hat Karamazov als Solist zahlreiche CDs eingespielt und weltweit konzertiert.
Mit seinem überragenden Können als Interpret und seiner technischen Brillanz auf zahlreichen historischen und zeitgenössischen Saiteninstrumenten hat Karamazov das Konzertpublikum im Concertgebouw, Wigmore Hall, Berliner Philharmonie und dem Konzerthaus Wien, um nur einige zu nennen, begeistert.
Von Sergiu Celibidache protegiert begann Edin Karamazov seine musikalische Karriere mit der klassischen Gitarre und hat u.a. erste Preise bei insgesamt vier Gitarrenwettbewerben gewonnen.
Seine Studien der Barocklaute setzte er bei Hopkinson Smith an der Schola Cantorum Basiliensis fort.
Seine Diskographie enhält die CD Come heavy sleep mit Werken von Britten und Bach (alpha records), A Musical Banquet mit Lute songs mit Andreas Scholl (Decca), Wayfaring Stranger - Folksongs mit Andreas Scholl (Decca) und Songs From the Labyrinth mit Sting (Deutsche Grammophon). Decca wird im März/April 2009 die CD “Lute is a Song” mit Solowerken von J.S. Bach, Domeniconi, Monk sowie Arien mit Andreas Scholl, Renée Fleming und Sting veröffentlichen.
Ausstellung der Saison:
Tom R.M., Photographie
Achim Niemann, Malerei und Plastik
Eintrittspreis 25 €
Foto: Almin Zrno